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STARK – Soziales Training von Raumwahrnehmung und Raumkognition

(zur vorschulischen Förderung des mathematischen Grundverständnisses) 

Teil des Forschungsverbundes „Inklusive Bildungsforschung der frühen Kindheit als multidisziplinäre Herausforderung“

Projektlaufzeit: 01.08.2017 - 31.07.2020

Gefördert durch: Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur, aus den Fördermitteln des Niedersächsische Vorab 

Projektteam: Prof. Dr. Kristian Folta-Schoofs, Prof. Dr. Schmidt-Thieme

Kooperationspartner: Diakonie Himmelsthür

 

Projektinformation:

Das Projekt stellt eine interdisziplinäre Interventionsstudie dar. Es wird untersucht, in welcher Weise Kinder in heterogenen Lerngruppen in ihrem letzten Kindergartenjahr von einem Training der Raumwahrnehmung und Raumkognition (insbesondere im Hinblick auf die Entwicklung der sozio-emotionalen Kompetenz und des Selbstkonzepts) profitieren können, und ob ein solches Training den Übergang zur inklusiven Schule und den Einstieg in den Mathematikunterricht fördert.

Fragestellung und Ziel des Vorhabens

Ziel des Teilprojektes ist es, ein fundiertes Konzept und Materialien für ein Training der Raumwahrnehmung und Raumkognition zu erstellen, das sich für den Einsatz in heterogenen Lernergruppen im letzten Kindergartenjahr (Vorschulprogramm) und zur vorschulischen Förderung des mathematischen Grundverständnisses eignet. Die Trainingseffekte sollen wissenschaftlich untersucht werden: Welche Kinder profitieren in welcher Weise von einer Förderung? Kann das Training den Übergang zur inklusiven Schule (hinsichtlich Selbstkonzept und sozio-emotionaler Kompetenz) sowie den gemeinsamen Einstieg in das Fach Mathematik positiv gestalten?

Vorbereitend erfolgt die Zusammenstellung des Fördermaterials, die Erstellung der Trainingsunterlagen und die Schulung von Erzieher_innen. Die anschließende Interventionsstudie beginnt im letzten Kindergartenjahr und folgt einem längsschnittlichen Prätest-Posttest-Kontrollgruppen-Design. Vor der Intervention erfolgt die Testung von Vorläuferkompetenzen (Aufmerksamkeit, Arbeitsgedächtnis, mathematischer und sprachlicher Entwicklungsstand, Selbstkonzept, sozio-emotionale Kompetenz, Fein- und Grobmotorik u.a.m.). Die Trainingssitzungen werden zur qualitativen Auswertung auf Video aufgenommen. Nach jeder Sitzung bearbeiten die Erzieher_innen einen Reflexionsfragebogen. Direkt nach der Intervention werden mit den Erziehern_innen und einzelnen Kindern Interviews geführt. Zu Beginn des ersten Schuljahres erfolgt eine erneute Prüfung der vor Beginn der Intervention erhobenen Vorläuferkompetenzen. Nach Abschluss des ersten Schuljahres wird auch das mathematische Grundverständnis umfassend mit Hilfe von standardisierten Tests erfasst. Mit den Klassenlehrer_innen und einzelnen Kindern werden abschließende Interviews durchgeführt.