Web Logo: Komptenzzentrum Frühe Kindheit und Entwicklung Nidersachsen
HomeKontaktImpressum Organisation/GeschäftsstelleAufgabenprofilInterdisziplinäre SprechergruppeForschungseinheiten ForschungsverbundAktuelle ForschungsprojekteBiLLiE (Bilinguales Lehren und Lernen in Entwicklung)Fallarbeit und Fallperspektiven. Eine komparative Analyse von Gemeinsamkeiten und Unterschieden kindheitspädagogischer HandlungsfelderFamilienhebammen - Eine ethnographische AnalyseFLINK - Fremdsprachlernen in inklusiven Kontexten: Sprachliche und kognitive Entwicklung in zweisprachigen EinrichtungenFRISCH - Frühe Inklusion beim SchriftspracherwerbHildesheimer Kindersportforum e.V.IKE – Inklusive Elterninitiativen Informationsverarbeitungscharakteristika und Zusammenhang zu kognitiven und schulischen Leistungen bei unauffälligen Kindern und Kindern mit diagnostizierter ADHSINKA – Kinder als InklusionsakteureKEA - Sprachförderung in KiTasKommunale Netzwerke Frühe HilfenMuPro - Multiprofessionelle Teams in inklusiven Settings Museen "inklusiv" gestaltenNeurokognitive Effekte sportlicher und musikalischer Frühförderung Professionalisierung alltagsintegrierter sprachlicher Bildung bei ein- und mehrsprachig aufwachsenden Kindern - Fühlen Denken SprechenProfessionelles Handeln von Familienhebammen SMILE - Studies on Multiligualism in Language EducationSTARK – Soziales Training von Raumwahrnehmung und Raumkognition (zur vorschulischen Förderung des mathematischen Grundverständnisses) Zwischen der Enttabuisierung kindlicher Sexualität und der Entgrenzung von kindlicher und erwachsener Sexualität Aktuelles / VeranstaltungenAbgeschlossene Dissertationen Kooperationen BeiratInformation in EnglishForum Bildung U10

INKA – Kinder als Inklusionsakteure

Teil des Forschungsverbundes „Inklusive Bildungsforschung der frühen Kindheit als multidisziplinäre Herausforderung“

Projektlaufzeit: 01.06.2017 - 31.05.2020

Gefördert durch: Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur, aus den Fördermitteln des Niedersächsische Vorab 

Projektteam: Prof. Dr. Wolfgang Schröer, Dr. Florian Eßer

 

Projektinformation:

Im Rahmen der Entwicklung von sog. inklusiven pädagogischen Einrichtungen werden die Kinder selbst häufig als Akteure nur insoweit wahrgenommen, dass sie entweder von den inklusiven Settings profitieren oder mit der „neuen“ Konstellation überfordert seien (Haude/Volk 2015). Bisher liegen kaum Studien vor, die die Zugehörigkeitsarbeit von Kindern differenziert untersuchen und Kinder als Koproduzenten „inklusiver“ Settings betrachten. Vor diesem Hintergrund wird in dieser Studie die Zugehörigkeitsarbeit von Kindern mit Hilfe eines partizipativen Forschungszugangs in zwei unterschiedlichen pädagogischen Settings (Kindertagesstätte & offene Arbeit mit Kindern) analysiert.

Fragestellung und Ziel des Vorhabens

In der bisherigen Diskussion und Forschung werden inklusive Settings in der Mehrzahl durch Erwachsene und ihre organisationale Interventionen hergestellt. Studien zu inklusiven Settings zeigen, dass Kinder in ihrem Alltags’talk‘ mit herstellen, ‚wer’ die relevanten Mitglieder einer Organisation sind und was man von ihnen (nicht) zu erwarten hat. In dieser Fragestellung soll darum analysiert werden, wie Kinder Zugehörigkeitsarbeit leisten und wie sie diese wahrnehmen. Ziel des Vorhabens ist es, über die Forschungsergebnisse Ansätze zu entwickeln, mit denen Kinder über partizipative Ansätze stärker in die Organisationsentwicklung im Kontext von Inklusion einbezogen werden können.