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FRISCH - Frühe Inklusion beim Schriftspracherwerb

Teil des Forschungsverbundes „Inklusive Bildungsforschung der frühen Kindheit als multidisziplinäre Herausforderung“

Projektlaufzeit: 01.08.2017 - 31.07.2020

Gefördert durch: Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur, aus den Fördermitteln des Niedersächsische Vorab 

Projektteam: Prof. Dr. Claudia Mähler

 

Projektinformation:

In Kindertagesstätten findet sich eine große Heterogenität im Hinblick auf Vorläuferkompetenzen für den Schriftspracherwerb (z.B. Phonologische Bewusstheit, Spracherwerb, Arbeitsgedächtnis), die im Übergang zur inklusiven Schule mit Risiken für den Schriftspracherwerb einhergeht. In der geplanten Interventionsstudie wird untersucht, in welcher Weise zum einen eine Förderung der phonologischen Bewusstheit im letzten Kindergartenjahr und zum anderen eine Umstellung des Anfängerunterrichts in Deutsch auf das Konzept der lautgetreuen Lese-Rechtschreibförderung nach Reuter-Liehr (2001) dazu beitragen, allen Kindern den Einstieg in die Schriftsprache zu ermöglichen.

Fragestellung und Ziel des Vorhabens

Wie können bei Kindern mit zunehmender Heterogenität (und zunehmenden Risikofaktoren) die Vorbereitung auf und der Einstieg in die Schriftsprache gelingen? Die geplante Interventionsstudie soll die differentiellen Wirkungen eines Trainings der phonologischen Bewusstheit im letzten Kindergartenjahr sowie die Umstellung des Anfängerunterrichts im Fach Deutsch auf die lautgetreue Lese- und Rechtschreibförderung nach Reuter-Liehr (2001) evaluieren: Welche Kinder profitieren in welcher Weise von einer Förderung 

Die geplante Interventionsstudie folgt einem längsschnittlichen Prätest-Posttest-Kontrollgruppen-Design. In den beteiligten Kindergärten und Schulen wird ein quasi-experimentelles Design realisiert. Je 40 Kinder werden unter einer von vier experimentellen Bedingungen begleitet: Training der phonologischen Bewusstheit in der Kita ja/nein in Kombination mit lautgetreuer Lese-Rechtschreibförderung ja/nein. Die Studie beginnt im letzten Kindergartenjahr und erfasst zunächst verschiedene Vorläuferkompetenzen aller beteiligten Kinder (Phonologische Bewusstheit, Arbeitsgedächtnis, Sprachentwicklungsstand u.a.m; N = 160 aus Kitas, die eng mit mindestens 4 Grundschulen mit je 2 Parallelklassen kooperieren). Vor der Einschulung oder zu Beginn des ersten Schuljahres werden diese ein weiteres Mal überprüft. Nach Abschluss des ersten Schuljahres und in der zweiten Hälfte des zweiten Schuljahres wird der Erwerb der Schriftsprache mit standardisierten Tests zum Lesen und Schreiben erfasst.