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FLINK - Fremdsprachlernen in inklusiven Kontexten

Sprachliche und kognitive Entwicklung in zweisprachigen Einrichtungen

Teil des Forschungsverbundes „Inklusive Bildungsforschung der frühen Kindheit als multidisziplinäre Herausforderung“

Projektlaufzeit: 01.08.2017 - 31.07.2020

Gefördert durch: Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur, aus den Fördermitteln des Niedersächsische Vorab 

Projektteam: Prof. Dr. Kristin Kersten

Kooperationspartner: Frühe Mehrsprachigkeit an Kindertageseinrichtungen und Schulen Kiel (FMKS e.V.), Prof. Dr. Werner Greve (Institut für Psychologie)

 

Projektinformation:

Die interdisziplinäre Longitudinalstudie untersucht die Entwicklung sprachlicher und kognitiver Fähigkeiten bei Kindern mit heterogenen Lernvoraussetzungen in zweisprachigen Kitas im Übergang in die zweisprachige Grundschule im Vergleich zu Kindern in einsprachigen Kitas und Grundschulen.

Fragestellung und Ziel des Vorhabens

Die Studie fokussiert auf sprachliche und kognitive schulische Vorläuferfähigkeiten heterogener Lernergruppen in mono- und bilingualen Kitas und deren Entwicklung in den ersten beiden Grundschuljahren. Es stellen sich die Fragen nach dem Lernstand in der L2 Englisch am Ende der bilingualen Kita und ihrer Entwicklung bis Klasse 2, der Entwicklung der kognitiven Fähigkeiten und der Deutschkenntnisse bei beiden 14 Gruppen, dem Zusammenhang von sprachlicher und kognitiver Entwicklung, sowie dem Vergleich der sprachlichen Inputstrategien aller pädagogischen Fachkräfte. Explorativ wird die Entwicklung des verbalen Selbstkonzepts in beiden Gruppen erfasst und verglichen.

Die Untersuchung wird mit zwei Probandengruppen aus bilingualen und monolingualen deutsch geführten Kindertagesstätten und den jeweils weiterführenden Grundschulen durchgeführt (n=30 pro Gruppe). In einem Baseline-Test werden die kognitiven Fähigkeiten, z.B. nonverbale Intelligenz, phonologische Bewusstheit u.a. erfasst. Durch teilnehmende Beobachtung werden die Strategien der Sprachverwendung aller pädagogischen Kräfte mit Hilfe des TIQOS (Ponto i.Vorb.) dokumentiert und quantifiziert. Zum Testzeitpunkt T1 am Ende der Kita-Zeit werden bei allen Probanden die Sprachstände im Deutschen sowie in der bilingualen Gruppe die rezeptiven Englischkenntnisse (BPVS II, ELIAS Grammar Test II) erhoben, am Ende von Klasse 1 (T2) und von Klasse 2 (T3) bei allen Probanden alle Tests wiederholt. In einer explorativen Studie wird zu T1, T2 und T3 das verbale Selbstkonzept (SEFKI-Skala, Randhawa 2012) erfasst und im Zusammenhang mit der Sprachentwicklung diskutiert.  

Weitere Projektinformationen finden Sie hier.